Kino-Premiere am 6. November’17: „Gespalten“

Im Rahmen meines Studiums produzierte ich im Sommer 2017 meinen ersten Kurzspielfilm „Gespalten“ in der Region Heilbronn. Während drei intensiven Drehtagen haben wir das Drehbuch, welches ich im Winter 2016/17 geschrieben habe, verfilmt. Nach etwa zwei Monaten Postproduktion ist der Film nun fertig.

  • Genre: Drama (inspiriert nach wahren Begebenheiten)
  • Dauer: 17:45 Min.
  • Drehorte: Neckarwestheim (Kernkraftwerk), Eppingen (Raußmühle), Heilbronn (Werbeagentur), Löwenstein (Tagungsstätte)
  • Präproduktion: November 2016 – Juni 2017
  • Produktion (Drehzeitraum): 30. Juni – 03. Juli 2017
  • Postproduktion: Juli – September 2017
  • Kino-Premiere: 06. November 2017, 19:30 Uhr,
    CINECITTA’ Multiplexkino, Gewerbemuseumsplatz 3, 90403 Nürnberg

Weitere Aufführungen sind geplant und werden im Newsletter angekündigt.

Moral:

Ethik in der Werbung – wo sind die moralischen Grenzen meines Handelns?

Logline:

Ein junger Werbefotograf sieht sich – entgegen seiner idealistischen Grundüberzeugungen – unter dem Erwartungs- und Loyalitätsdruck seines Arbeitgebers gezwungen, eine Imagekampagne für ein Atomkraftwerk zu gestalten. Dabei stößt er an die Grenzen seiner Selbstachtung und wird mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert.

Synopsis:

Lucas (25) ist begeisterter Naturfotograf und arbeitet nach seinem Fotografie-Studium seit vier Jahren in einer Werbeagentur. Davon hatte er lange geträumt: seiner Leidenschaft für Fotografie auch beruflich nachgehen zu können. Soeben konnte er seine fotografischen Fähigkeiten für ein großes Naturschutzprojekt unter Beweis stellen. Aber gerade in der Folge dieses Projekts erlebt er nun eine unangenehme Überraschung. Weil sein Kollege Tom einen schlimmen Unfall hatte, muss er kurzfristig ein Projekt übernehmen, das ihn zu einer schwerwiegenden Entscheidung zwingt: Kann man eine Imagekampagne für etwas machen, das man innerlich verabscheut und wogegen man jahrelang demonstriert hat?
Vor dem Hintergrund der sich zuspitzenden gesellschaftlichen Auseinandersetzungen um den Atomausstieg und der bevorstehenden Landtagswahlen findet sich Lucas unvermittelt in einem ganz persönlichen Konflikt wieder. Zerrissen zwischen dem wirtschaftlichen Druck seines Arbeitgebers, der Sorge um seinen Arbeitsplatz und seinen Grundüberzeugungen sucht Lucas verzweifelt einen Ausweg aus diesem Dilemma. Der innere Konflikt eskaliert, als ihn seine Schulfreundin Leonie, eine überzeugte Atomkraftgegnerin, sehr emotional an ihre gemeinsamen Werte aus ihrer Vergangenheit, an sein Gewissen, erinnert. Hat sich Lucas tatsächlich so weit von sich selbst entfremdet, dass „zuerst das Fressen, und dann die Moral kommt“? Und plötzlich ahnt Lucas, dass hier mehr auf dem Spiel steht, als nur sein Job in der Werbeagentur. Es geht um Selbstachtung und um eine Freundschaft, die daran zerbrechen würde, wenn er nicht erkennt, dass es kein richtiges Leben im falschen gibt. Ist die Loyalität sich selbst gegenüber wichtiger, als die gegenüber seinem Arbeitgeber? Verpasste Chancen, wie auch immer er sich entscheidet – was aber zählt für Lucas?

Ganz besonders danke ich meinen Eltern, meiner Crew, den Darstellerinnen und Darstellern, den zahlreichen Komparsen und allen Sponsoren, Kooperationspartnern und Unterstützern, die mir die Umsetzung meines Drehbuchs und der Produktion ermöglicht haben.

Sponsoren, Kooperationspartner und Unterstützer des Kurzspielfilms